Unsere Qualitäten  

Betreuungskonzept

Unsere Leitgedanken: 

 

Pfleger zeigt Bewohnerin im Garten Gurke aus eigenem Anbau
Wo immer möglich beziehen wir im Alltag die Bewohnerinnen und
Bewohner ein - zum Beispiel bei der Ernte im eigenen Garten.
Fotos: Andrea Weingartner

Wir haben uns als Aufgabe gestellt: allen Menschen, die zu uns kommen, einen Lebensraum schaffen, in dem sie möglichst ihren Fähigkeiten und Verlusten entsprechend in Würde leben können.

Unser Denken, Handeln und Tun richtet sich nach den jeweiligen Bedürfnissen unserer Bewohner und muss somit ständig verändert und angepasst werden.

Der einzelne Mensch mit seiner Lebensgeschichte steht dabei absolut im Mittelpunkt und fordert unsere Flexibilität und Kreativität jeden Tag aufs Neue.

Unsere Zielsetzung:

Wir begegnen unseren Bewohnern stets mit Respekt und Wertschätzung.

Wir begleiten und unterstützen unsere Bewohner umfassend bei der Bewältigung ihres Lebensalltages.

Wir fördern und erhalten die Selbstbestimmung und Eigenverantwortung unter Berücksichtigung der individuellen Möglichkeiten und Bedürfnisse.

Wir bieten eine qualifizierte, geplante und umfassende Pflege, die sich am christlichen Menschenbild orientiert.

Bewohnerin ist mit Wollknäuel beschäftigt, Caritasmitarbeiterin hilft dabei
Praktische Tätigkeiten, die viele von früher kennen, machen den alten
Menschen besonders Spaß.

Wir pflegen nach dem sechsstufigen Prozessmodell basierend auf den Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des Lebens (AEDL) nach Monika Krohwinkel im System der Bereichspflege.

Wir gestalten eine wohnliche und gemütliche Atmosphäre, die es unseren Bewohnern ermöglicht, sich wohl und geborgen zu fühlen.

Wir vermitteln Schutz und Sicherheit durch ein überschaubares, professionell begleitetes Umfeld.

Wir erhalten, fördern und erweitern das soziale Umfeld und die damit verbundenen emotionalen Bindungen.

Wir schaffen Lebensfreude und Lebensqualität durch gezielte Aktivitäten.

Wir leben gemeinsam den Alltag mit all seinen Höhen und Tiefen.

Wir wahren religiöse Lebensweisen und leben gemeinsam kirchliche Rituale und Traditionen.

Wir begleiten sterbende Menschen würdevoll, seelsorgerisch und den Bedürfnissen entsprechend auf ihrem letzten Weg und setzen uns dabei für Schmerzfreiheit und Schmerzlinderung ein.

Unsere grundlegende Haltung:

Alle Mitarbeiter haben das Ziel, die Beziehung zu unserem Bewohner so zu gestalten, dass eine zwischenmenschliche Beziehung entsteht, die auf folgenden Qualitäten aufbaut: 

  • Akzeptanz
    Jeder einzelne Mensch wird als Persönlichkeit gesehen und angenommen, ohne eine Beurteilung oder Wertung abzugeben.
  • Interesse
    Wahrnehmen, Beachten, Aufmerksam sein und Hinhören
  • Empathie
    begleitend und mit einfühlendem Verstehen zur Seite stehen
  • Wertschätzung
    Respekt und Achtung zum Ausdruck bringen
  • Kongruenz
    Echtheit und Aufrichtigkeit im Umgang mit Gefühlen
  • Integration
    Bereitschaft, sich in die Bewohner- und Hausgemeinschaft einzugliedern 
  • Hand eines alten Menschen steckt Bauklötzchen zusammen
    Auch Geschicklichkeit wird bei uns
    immer wieder gefördert.
    Selbstreflexion
    stetig das eigene Handeln hinterfragen
  • Ausgewogenes Verhältnis zwischen Nähe und Distanz
    Erkennen, welcher Bewohner braucht wann welche Art von Zuwendung

Unsere Betreuungsform: 

 

Wir verfolgen aus Überzeugung und im Hinblick auf die demographische Entwicklung das Prinzip der integrativen Lebensbegleitung.

Dies bedeutet, dass 

  • unsere Bewohner unabhängig von Pflegestufen oder Krankheitsbildern zusammenleben. Somit haben sie die Sicherheit, auch bei zunehmender Betreuungs- oder Pflegebedürftigkeit in ihrer gewohnten Umgebung bleiben zu können.
  • unsere Bewohner sowohl tagsüber als auch abends und nachts dezentral, also im vertrauten Wohnbereich, betreut und beschäftigt werden.
  • unsere Bewohner auf Wunsch auch zentrale Aktivierungsangebote wahrnehmen und sich in der gesamten Einrichtung sowie im Garten uneingeschränkt aufhalten und bewegen können.